1. Lassen Sie sich als erstes von dem für Sie zuständigen     Bezirksschornsteinfegermeister beraten. Er kontrolliert die
    Eignung Ihres Schornsteines, die Verbrennungsluftversorgung und     erklärt Ihnen die notwendigen Brandschutzmaßnahmen
    (Sicherheitsabstände).
2. Voraussetzung für Garantieleistungen und einen sicheren Betrieb ist,     dass Ihr Ofen fachgerecht installiert wurde.
3. Entfernen Sie alle Verpackungsaufkleber am Gerät und entnehmen Sie     alle dem Ofen beigefügten Schriften und Bedienhilfen (z.B. Anleitung,
    Handschuh, kalte Hand)
4. Lesen Sie die beigefügten Anleitungen genau durch und befolgen Sie die     vom Hersteller angegebenen Richtlinien.
5. Beim ersten Anheizen öffnen Sie bitte alle Fenster im Aufstellraum, da     die Schutzlackierung wegen Nachtrocknung / Aushärtung zu
    Geruchsbelästigung führen kann.
6 Ebenfalls beim ersten Anheizen die Feuertür nur anlehnen, da sonst die     Dichtung am Schutzlack ankleben und beim Öffnen der Tür Schaden
    nehmen kann.
7. Verwenden Sie nur trockenes Holz - am besten eignet sich Buche und     Eiche.
Bauart A1

Den höchsten Wirkungsgrad, über 80 %, erzielen geschlossene Systeme von Kachelöfen, Heizkaminen und Kaminöfen nach "Bauart A1". Sie verfügen über selbstschließende Feuerraumtüren. Heizkamine und Kaminöfen, die offen oder geschlossen betrieben werden können, "Bauart A" bzw. "2", schwanken im Wirkungsgrad zwischen 35 % und 50 %. Wichtig ist hier, dass genügend Sauerstoff zugeführt wird und der Schornstein entsprechend dimensioniert ist. Nur 15 % Wirkungsgrad haben offene Feuerstellen, die ausschließlich mit Wärmestrahlung aus dem Feuerraum heizen. Weil diese Feuerstätten höhere Emissionen freisetzen, ist deren Betrieb nur gelegentlich gestattet.


Schornstein


Der Ofen funktioniert nach einem einfach physikalischen Prinzip: Warme Gase steigen nach oben. So ziehen die Rauchgase des Ofens durch den Schornstein nach oben und gleichzeitig strömt Verbrennungsluft aus dem Raum in die Brennkammer nach. Der Schornsteinzug ist also der "Motor" eines jeden Kaminofens. Der Querschnitt des Schornsteins, seine Höhe und auch die Isolierung beeinflussen diesen Zug. Jede Ofenart hat Ihre besonderen Eigenschaften: Rauchgasumlenkungen, Nachheizkästen oder gemauerte Nachheizzüge erhöhen den Wirkungsgrad, bedeuten aber Widerstände. Rauchgastemperaturen und -mengen differieren zwischen den einzelnen Ofenarten. Jede Bauart stellt also seine besonderen Ansprüche an den Schornstein. So kann es durchaus passieren, dass ein guter Ofen und ein funktionierender Schornstein nicht zusammen passen. Schornstein und Ofen müssen aufeinander abgestimmt sein. Ihr Bezirksschornsteinfeger bewertet bei Ihnen vor Ort den Zustand des Schornsteines und Ihr Ofenbauer kann anhand einer Schornsteinberechnung feststellen ob die von Ihnen gewünschte Ofenart mit dem vorh. Schornstein harmoniert.
Die richtige Aufstellung eines Kaminofens

Bevor Sie Ihren Kaminofen installieren müssen Sie sicherstellen, dass der Ofen die geltenden gesetzlichen Bestimmungen erfüllt. Informieren Sie sich bei Ihrem örtlichen Bezirksschornsteinfegermeister - er ist es auch, der die endgültige Aufstellung und Montage genehmigen muss. Abstände, auf die Sie zu achten haben, liegen nach hinten (A) und zur Seite (B). Beachten Sie hierzu auch die technischen Daten des infrage kommenden Kaminofens.